
GERMANY
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Re-flexion Review
Hinter Music For Keyboards steckt der Keyboarder und Komponist Lars Boutrup, der in der Vergangenheit bereits mit Rock-, Film- und klassischer Musik auf sich Aufmerksam machte. Viele Veröffentlichungen gehen auf sein Konto. Music For Keyboards ist das erste Solo-Album des Künstlers. Beim Label Excess Records erschien Ende 2005 das instrumentale Werk.
Auf Music For Keyboards liefert uns Lars Boutrup neun elektronische Klanglandschaften, die von sphärischen Elementen begleitet werden. Die Reise führt durch unerforschte Winkel verschiedenster Universums. Das Auge gleitet rasant über die Wasseroberflächen der klarblauen Ozeane. Die Musik lebt wie die tierische und pflanzliche Artenvielfalt der Weltmeere. Ungezähmt reihen sich harmonische Sounds aneinander und verwandeln die Stücke in treibendes Gewässer voller Überraschungen.
Der Klangkünstler Lars Boutrup experimentiert mit den unterschiedlichsten Sounds und beweist, dass er die elektronische Technik voll beherrscht. Man spürt aus den Titeln heraus, dass Herr Boutrup bereits langjährige Erfahrungen und ein Gespür für gelungene Melodien hat. Er interpretiert in den neun instrumentalen Tracks spannende Bilder. Bilder, die ich mir gut in Filmen vorstellen kann. Die Musik ist bestens als Filmmusik geeignet und sicher auch dafür ausgelegt. Auch wenn eigene Bilder in meinem geistigen Auge entstehen, bräuchte ich zur Musik noch unterstützende Filmbilder, welche die Kraft der Songs unterstützten. Wer selber einen Eindruck von Music For Keyboards erhaschen möchte, sollte folgende Titel antesten: Agent Orange, Flying In The Sky und While The City Sleeps.
Die neun Kompositionen sind gut, aber leider auch nicht mehr. Zum Teil wirken die Songs zu verspielt und verschwinden schon bald wieder aus den Gehörgängen. Das einschlagende Erlebnis fehlt. Wer jedoch auf Künstler wie Jean Michel Jarre steht, sollte auf jeden Fall in das Werk Musik For Keyboards von Lars Boutrup hineinhören.
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Vampster Review
Ein Azurhimmel mit Wolken, dazu die Aufschrift "Music for Keyboards" - da denke ich unweigerlich an die anbiedernde, beruhigende Musik, welche vor dem Take-Off durch die Flugzeugkabine wabert, um den Passagieren die Angst vor dem Fliegen zu nehmen und die nervigen Laute unangenehmer Zeitgenossen dezent in den Hintergrund verfrachtet. Und nach den ersten Minuten von LARS BOUTRUPs Oeuvre erweist sich der erste Eindruck des Covers als gar nicht so unangebracht - hier ist in der Tat Musik am Start, welche den Start angenehmer machen könnte.
LARS BOUTRUP schafft mittels Keyboards, Synths und Hammonds unaufdringliche Soundlandschaften. Diese sind mal leicht progressiv angehaucht (etwa "While The City Sleeps") - aber nur ganz leicht, von Jens Johannsonschen Experimenten ist man weit entfernt - dann wieder etwas melancholisch à la AIR ("The Day After"). Manchmal driftet der Däne in gar Super Nintendo Gamesoundtrack-Landschaften ab und schafft etwas dudelige Kompositionen wie "Alla Gypsy". Die Professionalität kann man den einzelnen Kreationen indes nicht ansprechen, Patzer leistet sich der Herr keine. Doch von der Atmosphäre her erreicht "Music for Keyboards" zu keiner Zeit die Dichte der Werke von JEAN-MICHEL JARRE und auch im Bereich der Filmsoundtracks gibt es fesselndere Alben.
Was bleibt ist beruhigende, angenehme Hintergrundmusik - geeignet für gepflegte Dinners mit den Schwiegereltern oder eben: die Zeit bevor man sich anschnallen und das Rauchen einstellen muss.
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Link to original review at Vampster
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Progressive News Review
We are still trying to get a hold of a copy of this review...
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Metal Planet Review
Ein dänischer Musiker namens Lars Boutrup hat zusammen mit seinem Schlagzeug spielenden Kumpel Fredrik Sunesen ein Album voller Melodien zum Träumen aufgenommen. Wie der Titel der Scheibe schon verheißt, kredenzen uns die beiden Musiker keinerlei Klänge, die eventuell in Richtung Gitarrenmusik tendieren würden, sondern ausschließlich Kompositionen bei denen das Keyboard die tragende Rolle spielt (ja, danke, wir haben´s verstanden. Andi).
Diesbezüglich gerät man als Musiker und Komponist immer in Gefahr, dass die Chose im Endeffekt als Hintergrundberieselung für alle möglichen Situationen abgestempelt wird und der Hörer nicht die Leidenschaft des Komponisten nachempfinden kann. Leider wird wohl auch Lars Boutrup immer wieder mit den Begriffen „Fahrstuhlmusik“ oder dergleichen konfrontiert werden, wenn von „Music For Keyboards“ die Rede ist, obwohl man durchaus auch Passagen entdecken kann, die für reichlich Atmosphäre sorgen können. Immer wieder fühle ich mich an Jean Michel Jarre erinnert, mit dessen Klängen ich in meiner Jugend immer wieder konfrontiert wurde, für die ich mich aber auch nur bedingt begeistern konnte.
Bei allem Respekt vor der Fähigkeit eines Musikers wie Lars Boutrup, aber auf dieser Scheibe fehlt mir persönlich der Tiefgang und vor allem die „Seele“. Die Musik an sich klingt zwar ganz nett und ist auch unaufdringlich, rauscht jedoch fast ausschließlich an mir vorbei (vielleicht fährst Du zu wenig Fahrstuhl... Andi).
Walter

